Gesundheit
Palliativ-Medizin
2. Ostsee Anrainerstaaten Symposium Palliativmedizin
Netzwerke und Ethik in der Palliativmedizin
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Der Einladung des Ministerim für Soziales, Gesdundheit, Famile, Jugend und Senioren folger Seniorenbeirat der Stadt Barmstedt auch in diesem Jahr, vertreten durch Peter Servotka.
Das Symposium fand in Lübeck statt. Die Teilnehmer waren ein buntes Gemisch aus Ärzten, Pfelgekräften und Seniorenbeiräten.
Es ist ein schwieriges und immer wieder ergreifendes Thema aber bedarf auch des Interesses der Senioren, da wir schon morgen selbst betroffen sein können.
Palliativ-Medizin was ist das??
Es ist die Betreuung "unheilbarer Kranker" vom Zeitpunkt der Kenntnis der Erkrankung, über die Rehabilitationsmassnahmen bis zur Sterbebegleitung und der Betreuung der Hinterbliebenen.
Zur Zeit findet diese Betreung überwiegend in Hospizen und Krankenhäusern statt. Dort gibt es sogenannte "Palliativ -Teams" , die sich aus Ärzten, Pflegepersonal und Psychologen oder Seelsorgern zusammen setzen.
Die Palliativmedizin soll verstärkt vom Land Schleswig Holstein gefördert werden und sich nach den Vorstellungen des Landes auch auf die ambulante Betreuung ausweiten, d.h. Einbindung der Seniorenheime und der Mobilen Häuslichen Pflege Einrichtungen und lokaler Ärzte. Im Studium wird ein Spezialfach Palliativ-Medin angestrebt. Eine separate Abrechnungsmöglichkeit der Ärzte zum bestehenden Verfahren macht diese Betreuung auch für die Ärzte interessant. Lehrgänge zu diesem Spezialbereich werden schon heute als Weiterbildungsmassnahme anerkannt.
Es hat sich zum Beispiel im Raum Köln/Bonn bereits ein größeres Netzwerk etabliert, dass auch die Apotheke (24 Stunden-Service) als weiteren Partner integriert. Berichte über die Aktivitäten der Ostsee Anrainerstaaten zeigen auch dort eine höhere Verbreitng der Palliativen Betreuung als noch im Vorjahr. Speziell in Skandinavien und Polen ist die Palliative Betreuung ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung.
Für Schleswig Holstgein bleibt zu wünschen, dass sich die lokalen Ärzte und Pflegeeinrichtungen diesem Spezialgebiet verstärkt zuwenden und sich, wie bereits in anderen Regionen Deutschlands, Palliativ-Teams bilden die wesentlich für die Betreuung beitragen können.
Der Seniorengbeirat der Stadt Barmstedt wird die weitere Entwicklung speziell im ambulanten Bereich weiterverfolgen, mit dem Ziel, dass sich auch in Barmstedt ein ambulantes Palliativ-Team bildet.
23.11.2006
ps.s


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